Der Fliegerverein und Flugplatzbetreiber „Weiße Möve Wels“ will bei der Sitzung des Welser Gemeinderates gefallene Äußerungen, man würde mit veralteten Fluggeräten fliegen und Mindestflughöhen nicht einhalten, möglicherweise mit einer Klage beantworten. Man will sich die Sitzungsprotokolle genau anschauen und so auf unrichtige und beleidigende Anschuldigungen reagieren.
Das wurde am Dienstag auf eine Pressekonferenz am Flugplatz bekannt gegeben. Die Fronten zwischen der Stadt Wels und dem Betreiber des Flugplatzes scheinen damit noch mehr verhärtet.
Möve-Präsident Ing. Josef Ecker bekräftigte die Ablehnung des Kompromissvorschlages der Stadt, durch den statt ursprünglich 43 nur mehr etwa 25 Hektar des Flugplatzgebietes für Betriebsansiedlungen verbaut werden soll. „Von Kompromiss kann keine Rede sein,“ erklärte er: „Das ist ungefähr so, als wenn mir jemand mein Wohnzimmer wegnehmen wollte und sich dann damit zufrieden gibt, nur eine Sitzgelegenheit zu entfernen.“
Man stellt auch klar, dass der neueste Plan der Stadt Wels schon deshalb undurchführbar sei, weil da vorgeschriebene Mindestanstände zwischen den Pisten nicht eingehalten würden.