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Zum Artikel „HOBBYFLIEGER GEFÄHRDEN WELS“ auf Seite 34 der WK-Zeitung vom 07.10.2011

Vor nicht allzulanger Zeit landete ein amerikanischer Flugkapitän eine Passagiermaschine nach einem Triebwerks-Totalausfall im Segelflug im Hudsonriver in New York.

Die Passagiere kamen mit dem Schrecken davon und sind sehr dankbar, dass der Pilot als "Hobbyflieger" Segelfliegen lernte.

Heinz.L. aus Wels

Zum Artikel: "Welser Fliegerverein gewinnt Gerichtsverfahren gegen Stadt"

Wir haben uns nie gesträubt zu zahlen!

Esbeängstigt schon sehr, wie die Welser Stadtpolitiker mit unserem Steuergeld umgehen, nach der Aussage des Bürgermeisters: "wir haben uns nie gesträubt die Hangersanierung zu zahlen"
Nach meiner Information muss jetzt der Verlierer des Rechtsstreites,über zwei Instanzen seinen und den gegnerischen Anwalt samt Gerichtskosten bezahlen zu den Sanierungskosten. Dies ist eine derartige Steuergeldverschwendung das ich fast der Meinung bin, das der Stadtsenat samt Gemeinderat , der solche Prozesse beschließen muss,vielleicht doch in das neue Gebäude im Tierpark einziehen soll.

A.P. aus Wels

Zum Artikel „Jetzt wirft Wels Fliegerverein raus"

Diese Firmen sind doch nicht konkusreif? Es geht hier also nur um die Sicherung der Abgaben für die Stadt Wels. In und um Wels gibt es ja wohl genug Flächen mit ausgezeichneter Verkehrsanbindung. Kann man hier nicht bessere Lösungen finden, die nicht auf das Sichern und Erhalten der eigenen Pfründe abzielen? Es ist Zeit sich Gedanken zu machen, wie man solche kurzsichtigen Politiker bei der nächsten Wahl loswerden kann.

Zum Artikel „HOBBYFLIEGER GEFÄHRDEN WELS“ auf Seite 34 der WK-Zeitung vom 07.10.2011

Schreiben an die WKO:

Ich bin selbst Mitglied der WMW und Wirtschaftstreibender. Ich kann die Kurzsichtigkeit nicht verstehen, mit welcher der Wert eines derartigen Flugplatzes von Politik und Wirtschaft unterschätzt wird. Selbst aus Brüssel kommt der Hinweis, dass solche Plätze zu erhalten sind.

Man kann hier nicht von mangelnder Kompromissbereitschaft der WMW sprechen, wenn ein Plan vorgelegt wird, der die Sicherheit des Flugbetriebes in Frage stellt.

Ein starkes Stück ist es auch die WMW als den Bösen zu bezeichnen, nur weil diese einen bestehenden Mietvertrag nützen will. Ich finde es sehr fragwürdig wenn zu Gunsten von Profit versucht wird, bestehende Verträge zu kippen. Gerade in Zeiten wie diesen sollte sich hier die Politik(er) nicht zu solchen, im Graubereich der Legalität liegenden, Aktionen hinreißen lassen.

In einem Rechtsstaat muss man sich auf einen bestehenden Vertrag verlassen können. Sonst können wir sogleich die Anarchie ausrufen.

Als Funktionär der WKO bin ich sehr enttäuscht, dass sich auch die Kammer für solche Spielchen einspannen lässt. Auch wenn eine namhafte Fa. dahinter steckt, sollte man Rückgrat beweisen. Oder hat der Spruch "Geld regiert die Welt" hier Vorrang.

Dass sich nun ein Politiker genau zu diesem Zeitpunkt, den Fluglärm als Störenfried einfallen lässt, ist natürlich auch kein Zufall. Wenngleich dieses Argument völliger Schwachsinn ist, weil nachweislich der Fluglärm gegenüber früher durch modernere Maschinen reduziert wurde. Es kommen auch seitens der Anrainer keine Beschwerden. Noch dazu würde bei der Verwirklichung des von der Stadt vorgeschlagenen Projektes der Fluglärm erhöht, da der lautlose Windenstart für Segelflieger nicht mehr möglich wäre.

Vielleicht sollte man die verantwortlichen Politiker mal fragen ob und wie die WMW etwas dazu beitragen kann, ihr persönliches Wohlbefinden so zu steigern, dass auch mal etwas zugunsten der Flieger entschieden wird.

Ich unterstelle natürlich keinesfalls, dass der Anspruchsteller für dieses Grundstück  so agiert,  aber nachdenken darf man trotzdem. Die Sache ist jedenfalls sehr dubios. Es drängt sich der Verdacht auf, dass hier jemand irgendetwas versprochen wurde, da dieses Projekt so hartnäckig verfolgt wird. Welche Dinge hier „Part oft he Game“ sind, wäre auch höchst interessant……..

Anmerkung: Ich schreibe hier nur in meinem Namen und nicht im Namen der WMW.

Ing. Herbert O. aus 4470 Enns

Brief an die WKO über den Artikel "Hobbyflieger gefährden Wels"

Sehr geehrter Herr WKO-Obmann Franz Lehner,

ich fühle mich direkt genötigt, zum Artikel "Hobbyflieger gefährden Wels" vom 7.10. auf Seite 34 Stellung zu nehmen. Alleine die Überschrift ist in einer unerträglichen Art und Weise polemisch, und so verläuft auch offenbar die gesamte Diskussion um den Flugplatz. 

Gerade die WKO schreibt und spricht immer von "Werten", meint es aber offenbar hier nur dahingehend, dass nur eine zubetonierte Heide eine gute Heide ist.

Ich könnte mir vorstellen, dass die Gespräche um den Flugplatz ganz anders laufen würden, könnte man

a) den Wert des Flugplatzes für Geschäftsreisende in Betracht ziehen und versuchen, dies als besonderen Wert für Wels zu sehen, und

b) könnte die Heide mit der Flora und Fauna als besonderes Juwel betrachtet und fremdenverkehrstauglich einbinden und nutzen. Ob eine Fabrik auf dem Heidegelände steht oder 200 m daneben, kann Wels sicher nicht gefährden. Oder wird hier nur kleinkrämerisch gedacht, denn der Nachbar könnte Kommunalsteuer abbekommen?

Sehr geehrter Herr Franz Lehner, die WKO insgesamt und die WKO Bezirk Wels täten gut daran, unwiederbringliche Werte so zu belassen und die Werte "der anderen Seite der Medaille" zu sehen und den Anspruch auf die Nutzung der Heide als Industriegelände aufzugeben. Es geht nicht um ein paar Hobbyflieger!

Freundliche Grüße

Dr. Norbert O. aus Linz

Erinnerungen an früher!

Es gab einmal Zeiten, da war Fliegen etwas Faszinierendes. Der Mensch hatte es geschafft in die 3te Dimension vorzustoßen. Heute ist für viele das Fliegen etwas Selbstverständliches und gewöhnliches. Wie man an dem Beispiel in Wels sieht, teilweise sogar etwas Unangenehmes und lästiges. Menschen ohne Träume und Leidenschaften, machen gegen die Flieger mobil. Politiker haben vergessen, dass Sie vom Volk gewählt sind und lassen sich hauptsächlich von Wirtschaftsinteressen steuern und manipulieren. Mit unsachlichen Hetzparolen trommeln Sie gegen die Hobbyflieger. Mit Polemik und Kampfretorik wird versucht ein Bild in der breiten Gesellschaft zu erzeugen, dass ihnen hilft, unsinniges und unrichtiges, sinnvoll und richtig erscheinen zu lassen. Das erinnert mich wieder an früher. Da nannte man so etwas Propaganda. Hatte die Politik von damals eine ähnliche Qualität wie heute?

Joachim R. aus 4600 Wels

Arbeitsplätze

Wenn die Welser Politiker mit den versprochenen Arbeitsplätzen auf dem Flugplatzgelände genauso recht haben , wie mit den Besucherzahlen vom Welios, dann wird eine unersetzliche Welser Heide für nichts geopfert.

Denn wenn die Firma in Blau die Welser Heide mit ihren LKW bevölkert und ihre Arbeitsplätze vom Industriegelände auf den Flugplatz verlagert, wird der grüne Schraubenhändler auf dem Areal der Blauen Firma im Industriegelände ein zusätzliches vollautomatisches Hochregallager für automatische Kommisionierung und die fehlenden Parkplätze für seine Mitarbeiter errichten, da ja sein Grund bis jetzt zu 100% verbaut ist . Da werden Arbeitsplätze eingespart oder ? Wo sind die 1000 neuen versprochenen Arbeitsplätze Herr L. vom Welser Stadtrat ??

A. P. aus Wels

Hobbyflieger

Wer vertreibt die vielen tausenden Hobby-Motoradfahrer, welche jedes Wochenende wenn es schön ist die Straßen bevölkern ????  Ist diese Lärmbelästigung notwendig ?  Oder die Hobby-Schifahrer die jedes Wochenende nutzlose Fahrten mit ihren Autos zu den Schigebieten unternehmem ?
usw. usw. ...........

A. P. aus Wels

Der Flugplatz von Wels soll den Piloten so erhalten werden wie bisher.

Flugplätze sind nicht nur für das Hobby Fliegen notwendig, sondern auch für die Ausbildung von Berufspiloten braucht man derartige Flugplätze! Auch der Tourismus kann von einem Flugplatz wie Wels profitieren!

Harald S. aus 4861 Schörfling

Zuerst nimmt man den Fliegern den natürlichen Raum

um das Fluggelände, dann kommt die Bebauung näher, im nächsten Schritt beschwert man sich über den Lärm des "zu nahen Flugplatzes" und dann kommt der Ruf nach Schliessung. Um all das zu vermeiden muss der naturbelassene Raum um den Flugplatz erhalten bleiben.

Armin H. aus 4614 Marchtrenk

Segelflug ist eine leistbare Variante des Fliegens

und für Jung und Alt eine tolle Herausforderung. Fallschirmspringen spricht gerade die Jugend an. Die Ausübung dieser tollen Sportarten wäre nach Abschaffen der Graspisten in Wels nicht mehr bzw. nur sehr schwierig möglich!

Ernst A. aus Wels

Wir sind Anrainer des Flugplatzes

Lieber die Flieger, als stinkende LKW`s Unsere Unterstützung haben sie

Herbert F. aus 4600 Wels

Bedeutsamkeit des Flugplatzes wird unterschätzt

Ich bin davon überzeugt, dass hier die Bedeutsamkeit eines intakten Flugplatzes inklusive der Belebung durch Fallschirmspringer und Segelflieger komplett unterschätzt wird! Langfristig wird sich gerade dieser Treffpunkt der Reisenden, Flugbegeisterten und Ausflügler als Bereicherung für die Region erweisen!Ein belebter Flugplatz - und das ist er mit Segelfliegern und Fallschirmspringern! - wird immer ein Anziehungspunkt und daher nur von Vorteil sein!

Stefan W. aus 4600 Thalheim bei Wels

Meine Meinung - unabhängig von der Geschäftsfliegerei,

ein Flugplatz verspricht schnelle, kurze Wege. Der private Flugsport ist wie schwimmen, radeln, turnen etc. eine Freizeitbetätigung. Hier z.B. verbunden mit dem Umgang mit der Natur - der Wetterkunde, der Flugphysik, der Flugzeugtechnik. Also ein Sport der so nebenbei auch lehrreich ist. Aber richtig - verbannen sie diese "spielerische Ausbildung der Jugend" im Umgang mit der Technik, der Natur, den Menschen als Fliegerkollegen. Schaffen sie virtuelle Flugwelten am Computer. Sie werden sehen, wie schade dies ist. - Nichts für ungut, aber wählen tun nun einmal die Bürger die in Ihrer Stadt leben und sich engagieren - und hier ausgebremst werden.

Es gibt genügend freie Flächen für Gewerbegebiet in Wels

Warum anscheinend nur auf dem Welser Flugplatzgelände tausende Arbeitsplätze geschaffen werden können und die nur von einem Transportunternehmen (welches auch sehr gerne mit Schotter handelt) ist mir ein Rätsel!

Wenn die Stadt Wels eben was haben will, dann versucht sie rechtsgültige Mietverträge auszuhebeln und wenn das nicht fruchtet dann startet man eben eine Schmutzkampagne gegen die zivile Luftfahrt und deren Freunde

Horst W. aus 4600 Wels

Es ist ein widerliches und böses Spiel, dass seitens der Stadt Wels im Zusammenhang mit dem Welser Flugplatz und dem Flugplatzhalter "Weisse Möwe Wels" seit Jahren gespielt wird.

Zuerst wurde der Versuch, einen bestehenden Vertrag (Stadt/Flugplatzhalter) juristisch auszuhebeln. Nach diesem Misserfolg folgte dann eine Gehässigkeit der anderen. Unverschämte Drohgebärden einiger Anti-Flugplatzakteure vom Bürgermeister (Wortmeldung bei der Generalversammlung zur Vermittlung von Arbeitsplätze) über Beamte ("...Ihr (Flieger) werdet noch auf den Knien dahergerutscht kommen...) bis hin zu Betreibern der Umwidmung ("..Umwidmung wird durchgezogen.....")zeichnen ein jämmerliches Bild von jenen, die glauben wollen, dass man mit dem Zubetonieren des Restes der Welser Heide viel Geld machen kann. Industriegründe gibt es in Wels noch in ausreichendem Maße. Vielleicht können jedoch einige bei diesen anderen Flächen nicht so viel lukrieren, wie es mit dem Flugplatzareal der Fall zu sein scheint. Die Welser Stadtdevise "einfach über ALLES und JEDEN drüberfahren" wird - so hoffe ich jedenfalls - nicht von Erfolg gekrönt sein. Nachdem seitens der Stadt Wels die Kommunikation sehr stark eingeschränkt zu sein scheint, wird wohl nur eines helfen, nämlich den Anti-Flugplatzakteuren erbitterten Widerstand entgegenzusetzen. In der Welser Stadtpolitik, insbesondere der des Bürgermeisters sind Dinge wie Vertragstreue, Naturschutzbelange, fliegerische und sportliche Belange und ähnliches ziemlich fremd.

Robert K. aus Gunskirchen

Die Rendite der Immobilienunternehmen ist wichtiger als alles andere,

insbesondere das abstruse Hobby Fliegen einer Minderheit der Bevölkerung. Lokalpolitiker sitzen dabei mit im Boot. Dass wir alle hinters Licht geführt und ausgebeutet werden scheint niemanden ernsthaft zu beunruhigen.

Dr. Reinhard L. aus 4020 Linz

Keiner hinterfragt die Umwidmung des Flugplatzes

Warum hinterfragt in Wels niemand, warum ein Grundstück der Republik Österreich (welches für 100 Jahre als Flugplatz gewidmet wurde) OHNE öffentliche Ausschreibung direkt an eine bestimmte Firma zugeführt wird.....aber wer soll sich in Wels Gedanken machen...sind ja alle mit der von der Stadt initiierten Hetzkampagne gegen die bösen Flieger in Wels beschäftigt!?

Horst W. aus 4600 Wels

Unverständlich wäre die Entscheidung zur Umwidmung der Flughafengeländes!

Nur reine Geldgehirne können das gut finden: wieder ein Stück Natur zu opfern, wieder 100erte m² zuzupflastern - wer stellt dieses Areal endlich unter Naturschutz? Wo ist unser OÖ.Umweltverantwortlicher? Ist es nur mehr wichtig,dass uns die Wirtschaft überrollt? Warum wird nicht im Osten das bestehende Industriegebiet erweitert?

Ursula P. aus 4600 Wels

Ich finde es äußerst bedauerlich und traurig,

daß für die Welser Stadtregierung nur noch die Interessen der Wirtschaft auf Kosten der Bewohner und der Umwelt von Belang sind.

Thorsten P. aus 4600 Wels